Kleinkind mit Hund an der Leine

In meinem letzten Artikel habe ich darüber berichtet, wie es uns und auch unseren Haustieren in der Schwangerschaft, der ersten Zeit danach und den Folgemonaten ergangen ist. Heute möchte ich erzählen, welchen Mehrwert die Zuckerfee und auch die Tiere durch ein Zusammenleben haben. Denn es gibt nicht nur die schwierigen Tage, sondern auch besonders schöne und tolle Momente. Denn was ich garantiert sagen kann ist, dass wir mittlerweile alle ein super eingespieltes Team sind. Leider war und ist das noch immer nicht alltäglich. Dennoch sind die Zuckerfee und die Vierbeiner mittlerweile Freunde fürs Leben geworden. Kind und Haustier ist eben eine kleine Herausforderung.

Der richtige und liebevolle Umgang miteinander

Die Zuckerfee ist mittlerweile fast zwei Jahre alt und ein sehr aufgewecktes Mädchen. Täglich tobt sie hier durch unsere vier Wände, sammelt neue Erfahrungen und heitert unser Leben wahrlich auf. Für unsere Tiere ist das manchmal der größte Segen, aber ab und zu noch ein kleiner Graus.

Der kleine Graus

Die Zuckerfee hat ihre ersten Lebensmonate nicht nur damit verbracht Gegenstände und Menschen zu beobachten, sondern auch unsere vierbeinigen Mitbewohner studiert. Wie sicherlich allen klar ist, sind die motorischen Fähigkeiten von Kleinkindern noch nicht so recht kontrollierbar.

Nicht nur wir als Eltern bekommen das mit liebevoll zugefügten Kratzern, blauen Flecken und ausgerissenen Haaren zu spüren, sondern auch unsere vierbeinigen Mitbewohner dürfen daran teilhaben.

Damit es nicht zu ungewollten Unfällen kommt, sind die Zuckerfee und die Vierbeiner niemals alleine. Und ich finde, dass genau das auch ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung eines Haustieres ist. Es muss gewährleistet sein, dass Kinder und Tiere niemals unbeaufsichtigt zusammen sind. Weder für Kind, noch für Haustier mag wohl wer die Hand ins Feuer legen.

Der große Segen

Durch die aufgeweckte und fröhliche Art werden unsere Haustiere hervorragend beschäftigt. Herumliegendes Spielzeug animiert selbst unsere faulen Katzen zum Spielen und Toben. Die Nachziehente wird zur großen Beute und Stofftiere landen im Hundekorb. Mittlerweile muss ich sagen, klappt das Zusammenleben immer besser und stellenweise sehr gut. Vielleicht haben wir nun mit knapp zwei Jahren ein gutes Alter erreicht.

Ein Familienbett für alle

Jeder kennt sie wohl, die Geschichte von Babys ermordenden Katzen. Das ist natürlich völliger Blödsinn! Viele Katzen mögen die Wärme von Artgenossen oder ihren Menschen. Sie legen sich daher sehr gerne an oder auf den menschlichen Körper. Für erwachsene Menschen ist es kein Problem bei ausbleibender Luft die Katze von sich zuweisen. Säuglinge sind in diesem Fall jedoch völlig hilflos. Und an dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich genau dort meine Sorgen hatte. Unsere Tiere haben von klein auf in unserem Bett geschlafen und sollten auch stets ihre bisherigen behalten. Meine Sorgen waren umsonst. Keines unserer Tiere hat sich dem Baby nachts genähert. Wahrscheinlich aus Angst vor einem lauten Säuglingsschrei.

Heute gehen wir alle gemeinsam am Abend zu Bett. Weder die Zuckerfee, noch der Kater können dabei ohne einander. Sie schlafen mittlerweile eng Umschlungen ein.

Die Sprache der Tiere verstehen

Den größten Vorteil beim Zusammenleben von Kind uns Haustier sind das Erlernen einer völlig anderen Kommunikation. Unsere Zuckerfee bemerkt seit geraumer Zeit sehr gut, welche Bedürfnisse gerade von den Tieren ausgehen. Und an mancher Stelle versteht sie es schon viel besser als wir. Sie fängt an zu verstehen, welche Laute und welche Körperhaltung genutzt wird, um sich auszudrücken. Und genau das finde ich unglaublich toll. Sie wächst so mit einem notwenigen Respekt vor anderen Lebewesen auf und weiß, mit ihnen zu kommunizieren. Sie versteht eine Sprache, die uns erwachsenen Menschen oft verwehrt ist. Sicherlich lernen auch wir unsere Tiere zu verstehen, aber eben nicht so tiefgründig!

Freunde fürs Leben

Mittlerweile sind hier Freundschaften fürs Leben entstanden. Gegenseitiger Respekt hat sich fast von allein entwickelt. Oft herrscht hier eine bemerkenswerte Rücksichtnahme. Ein Verständnis der ganz eigenen Art. Ich bin mir sicher, die Zuckerfee kann aus diesen Freundschaften soviel für ihr gesamtes Leben mitnehmen und wird noch vieles lernen.

Abschließend kann ich für uns festhalten

Nachträglich muss ich sagen, dass ein Haustier in meiner Schwangerschaft und auch in den ersten zwei Jahren danach nicht neu eingezogen wäre. Es war eine wirklich große Herausforderung, worunter wir vielfach alle gelitten haben. Es ist einfach so schade gewesen, dass unsere Tiere sehr zurückstecken mussten. Selbstverständlich zieht auch jetzt kein weiteres Haustier bei uns ein, mit drein haben wir alle Hände voll zu tun, aber ich würde vor dem zweiten Lebensjahr auf einen Neueinzug gänzlich verzichten.

Hier gehts zu den weiteren Artikeln aus dieser Reihe:

Artikel-Reihe: Kind und Haustier – Unsere ersten Monate

Artikel Reihe: Kind und Haustier – Freunde fürs Leben

Artikel Reihe: Kind und Haustier – Anschaffungsüberlegungen

 

 

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