Musik fördert die Intelligenz
Bereits ohne wirkliche Sprachentwicklung können sich Kinder optimal durch Musik ausdrücken und beruhigen

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Zunächst möchte ich kurz erzählen, dass ich lange Zeit ein sehr negatives Erlebnis mit dem Singen und der Musik an sich verbunden habe. Zurückzuführen war dies ausschließlich auf ein Erlebnis in meinem zweiten Schuljahr. Für die Zuckerfee stelle ich mir da ganz anderes vor. Sie soll Spaß an der universellsten Sprache der Welt haben. Der Musik! Durch Klänge, Töne und Bewegung können wir uns ausdrücken. Wir können unsere Emotionen sowie Gefühle nach außen tragen, uns dabei stärken und/oder einfach Spaß haben.

Kurz etwas zu meinem Erlebnis

An mein Erlebnis in der zweiten Klasse erinnere ich mich noch sehr genau. Gemeinsam standen wir während dem Musikunterricht im Kreis und sangen eines unserer Lieblingslieder. Ich habe dieses Lied geliebt! Und was macht man dann als Kind?! Klar, man singt lautstark mit! Genau dass fand meine damalige Musiklehrerin alles andere als gut. Sie empfand meinen Gesang als furchtbar. Töne treffen war halt nicht meine Stärke Ebenso hatte ich keine engelsgleiche Stimme! (Die habe ich übrigens heute noch nicht) Wirklich bewusst war es mir bis dorthin nicht wirklich. Erfahren durfte ich es dann auf eine ziemlich gemeine Art und Weise.

Während wir fröhlich unser Lied trällerten bat unsere Musiklehrerin um eine kurze Pause. Die Pause nutzte sie, um mir mitzuteilen, dass ich bitte meinen Gesang einstellen soll. Ihre Begründung war tatsächlich recht einfach. Ich würde keinen Ton treffen und brummen. Dadurch würde das schöne Lied zerstört! Ich war klein, sensibel und durch ihre Aussage sehr verletzt. Tatsächlich schien sie doch ein wenig Mitleid mit mir zu haben und schlug mir vor, dass ich doch lautlos meine Lippen mitbewegen könnte. Puh… das war damals ein wirklicher Schlag ins Gesicht

Die Zuckerfee singt und tanzt sehr gerne

Nun wissen wir, ich habe kein musikalisches Talent. Das wird sich sicherlich, auch nicht durch ein Wunder ändern. Für die Zuckerfee wünsche ich mir allerdings, dass sie musikalisch weitaus besser abschneidet als ich. Okay zugegeben, dass wird wohl nicht sonderlich schwer werden. Wir bringen täglich viele Stunden mit Musik. Entweder wir lauschen dem Radio bzw. Musiksendungen oder wir trällern selbst für uns. Tatsächlich scheint die Zuckerfee Musik nicht nur zu mögen, sondern auch ein gewisses Talent mitzubringen. In sämtlichen Kursen (wie dem Kindertreff, dem Turnen oder dem Schwimmen) wird viel gemeinsam gesungen und getanzt, dass scheint tatsächlich der Part meiner Maus zu sein. Sie kennt so ziemlich alle gängigen Kinderlieder auswendig und kann jede Geste passend dazu mitmachen. Das macht mich als Mutter einfach stolz!

Neben dem reinen Spaß hat Musik für mich als Mutter einen weiteren Nutzen. Ich glaube nämlich fest daran, dass Musik die Intelligenz von Menschen fördert. Zwar glaube ich nicht daran, dass aus einem Kind einmal ein guter Akademiker wird, nur weil es ein Instrument spielen oder gut singen kann. Das wird auch nicht geschehen, nur weil ein Kind einmal wöchentlich in der Musikschule saß. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass wir durch Musik unseren Horizont erweitern können. Musik hilft uns, zu verstehen und zu begreifen. Unsere Sinne werden durch Töne und Klänge angeregt, wodurch wir uns für (neues) öffnen können. Lernen fällt dadurch vielen Personen wesentlich leichter.Die Zuckerfee muss keinen steifen Beruf erlernen oder eine Akademikerin werden. Freuen würde mich das natürlich. Welche Mama würde das nicht? Für meine Maus wünsche ich mir, dass sie ihre Berufung findet und einfach glücklich ist.

Die Vorteile der Musik im Kleinkindalter:

Kommunikation

Bereits im Kleinkindalter können Kinder Emotionen und Gefühle durch Klänge und Töne wahrnehmen. Und das noch bevor die eigentliche Sprache entwickelt ist. Selbst im Mutterleib sollen Kinder diese bereits spüren können. Sichtbar ist auch, dass Musik vielen Kindern zur Beruhigung oder zum Einschlafen hilft. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Sänger vorzeigbar trällern oder nur  brummen.

Sprachliche Entwicklung

Je nach Art und Form der Musik, wirkt diese sich unterschiedlich auf die Lernfähigkeit von Kindern aus. Das kindliche Gehirn wird jedoch in allen Fällen angeregt, wodurch die Kleinen schneller und leichter Wörter begreifen und auffassen können. Die Auffassungsgabe wird stetig fort entwickelt und ein umfassender Wortschatz ist dabei keine Seltenheit. Mögliche Formen die Musik zu nutzen sind beispielsweise Fingerspiele, Bewegungslieder oder sogenannte Kniereiter. Denkt man als erwachsene Person an seine ersten musikalischen Berührungspunkte zurück, landen die meisten gedanklich wohl beim sehr bekannten Kniereiter „Hoppe, Hoppe Reiter“ oder bei dem Lied „Alle meine Entchen“. Und tatsächlich kennen wir sie alle noch auswendig.

Beschäftigung durch Musik

Kinder sind neugierig und lieben es die Welt zur erkunden. So auch die Musik! Töne und Geräusche sind nicht nur interessant, sondern auch faszinierend. Dabei ist es ganz gleich, ob die Musik aus dem Radio ertönt oder ob selbst gesungen wird. Auch selbsterzeugte Klänge wecken bereits die Neugier der Kleinsten. Die meisten Kleinkinder können sich stundenlang mit Haushaltgegenständen wie einem Topf inklusive Löffel beschäftigen. Sie schlagen die zur Verfügung stehenden Gegenstände zusammen und erforschen neue Töne und Klänge. Tatsächlich könnte man meinen, sie stellen sich so ihre ersten eigenen Musikinstrumente her.

Musikinstrumente für Kleinkinder

Die Zuckerfee hat ihre ersten Musikinstrumente mit knapp elf Monaten von uns bekommen. Ein kleines Set an verschiedenen Musikinstrumenten zum Ausprobieren. Innerhalb kürzester Zeit hat sie den Umgang mit den jeweiligen Instrumenten verstanden und Klänge erzeugt. Empfehlenswerte Musikinstrumente für Kleinkinder sind zum Beispiel Klanghölzer, Trommeln, Rasseln oder auch Glockenspiele. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an fertig zusammengestellten Paketen. Häufig sind  Instrumente erst ab dem dritten Lebensjahr, aufgrund von verschluckbaren Kleinteilen, empfohlen. Einige Instrumente verfügen aber auch über eine niedrigere Altersempfehlung. Für Säuglinge gibt es ebenfalls Möglichkeiten erste eigene Klänge zu erzeugen oder den erzeugten Klängen der Eltern zu lauschen. Zum Beispiel mit einfachen Stoffrasseln oder witzigen Rasselschuhen.

Hier mal ein einige Links zu entsprechenden Instrumenten, die ich sehr schön und nützlich finde:

Für Kleinkinder:

Wir haben uns zu Anfang für die Klanghölzer, die Holzrassel und dem Schwungtuch von Musikgarten entschieden Die Klanghölzer sind extra für Babys/Kleinkinder hergestellt und liegen gut bei ihnen in der Hand. Auch das Abschlecken schadet den Instrumenten nicht.

Toll finde ich auch das Instrumenten Set von Haba, da es so viele verschiedene Instrumente enthält und bereits ab dem 2. Lebensjahr empfohlen wird.

Diverse Instrumente bekommt ihr natürlich auch bei Amazon. Als mögliche Suchworte helfen hier “Instrumente für Kleinkinder”.

Für Säuglinge:

Die Klanghandpuppen von Haba finde ich wirklich witzig und toll. Schnell bekommt man damit die Aufmerksamkeit der Kleinen Mäuse. Leider habe ich unsere derzeit verliehen, sonst hätte ich noch ein Bild angehangen.

Im Säuglingsalter hatten wir auch die Rasselschuhe von Playshoes. Ich finde Rasselschuhe wirklich super. Die Zuckerfee hat allerdings noch nie gerne Socken oder Schuhe getragen, so das sie bei uns leider nicht Renner wurden. Schade, denn ich finde sie sehr niedlich.

Wir mochten hier übrigens sehr gerne den musikalischen Softwürfel von Ministeps (Ravensburger). Damit hat die Zuckerfee hier täglich und intensiv gespielt. Den Würfel kann ich sehr empfehlen. Schaut ihn euch auf jeden Fall mal an ❤

 

Musikangebote für Kinder

In unserer Stadt gibt es eine städtische Musik- und Kunstschule, die spezielle Kursangebote für Kinder jeder Altersklasse anbietet. Der Unterricht für Kleinkinder umfasst die elementare Musikpädagogik, welcher ein gut durchdachtes Konzept zugrunde liegt. Mir gefällt besonders gut, dass wir Eltern gemeinsam mit den Kindern musizieren und die Kleinsten bereits den gezielten Einsatz von Instrumenten kennenlernen. In der Gruppe lernt es sich doch am besten!

Während dem Unterricht können die Kinder ihrem Bewegungs- und Spieldrang vollständig nachgehen. Die Unterrichtsinhalte stimmen mit den obigen Vorteilen der Musik für Kleinkinder überein. Meine Zuckerfee geht sehr gerne zur Musikschule und stellt gelerntes Zuhause gerne nach. Wer mag, sollte mal in seiner Stadt nach solchen Angeboten schauen. Da die Musikschule bei uns sehr gefragt ist, landet man schnell auf einer Warteliste. Da lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung auf alle Fälle. Übrigens werden hier bei uns sämtliche Musikinstrumente für Kleinkinder von der Musikschule gestellt. So kann man natürlich auch die Vorlieben seiner Mäuse kennenlernen.

P.S. Ebenso können wir bereits unsere kleinen Mäuse durch regelmäßiges Vorlesen optimal fördern und zeitgleich viele gemeinsamen Stunden verbringen. Näheres dazu habe ich in meinem Beitrag “Weshalb Vorlesen bereits im Kleinkindalter so wichtig ist” veröffentlicht. Schaut doch mal rein 🙂

 

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