Ein Kuscheltier namens Schneemann

Kuscheltiere lassen die hiesigen Kinderzimmer überquellen, haben jedoch eine große Bedeutung für unsere kleinen Schätze! Kein einziges darf in der Sammlung fehlen und besonders nicht das allerliebste Kuscheltier. Wieso und weshalb genau dieses eine der absolute Favorit unter den Stofftieren ist, kann so wirklich niemand sagen. Bei uns ist es „Schneemann“. Ein Kuscheltier in Schneemannform, welches auf zugleich auf den schlichten und unkreativen Namen „Schneemann“ getauft wurde.

Das Kuscheltier, ein Freund fürs Leben

Ob ich bei Freunden oder der Familie zu Besuch bin, oft begegne ich auch in kinderlosen Haushalten Kuscheltieren. Auf den ersten Blick lässt sich schnell erkennen, dass sie bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Oft habe ich schon gefragt, welche Bedeutung das niedliche oder eher „abgenutzte“ Kuscheltier für seinen Besitzer hat. In der Regel war die Antwort schlicht und einfach: „Das habe ich schon mein Leben lang“. Ich selbst habe auch genau zwei Kuscheltiere aus meiner Kindheit! Allerdings nicht mein Leben lang. Meine beiden Kuscheltiere, zwei Affen, entstammen eher meiner Kindergarten- bzw. Grundschulzeit und haben ihren festen Platz in meinem Leben und somit in meinem Herzen eingenommen.

Der kleinere der beiden Affen „Chettah“ sitzt mittlerweile seit über zwanzig Jahren im Bett meiner Oma und wacht in der Nacht über ihren Schlaf. Es war immer mein absoluter Lieblingsaffe und wird es auch immer bleiben. Genau deswegen konnte auch nur er die Beschützerrolle für meine Oma eingehen! Meinen anderen Kuscheltieren hätte ich diese große Verantwortung nicht zugetraut! In Bezug auf „Cheetah“ und seinen Beschützerfähigkeiten bin ich sehr abergläubisch. Er darf das Bett meiner Oma nur selten verlassen. Natürlich nur für wenige Minuten. Falls es wen interessiert, meine Oma hat ein stolzer Alter von 88 Jahren. Cheetah hat da sicherlich einiges zu beigetragen. Übrigens ist mein Cheetah kein Mädel, sondern ein Junge.

Die Bedeutung vom wichtigsten Kuscheltier

Lieblingskuscheltiere begleiten viele Menschen ein Leben lang. Wieso das so ist, mag in meinem Bekanntenkreis niemand so recht beantworten. Mir ist jedoch klar, dass mir die entsprechende Person einfach nur nichts weiter dazu sagen mag. Zumindest schätze ich es so ein. Dann gehe ich einfach von mir selbst und meinen beiden Affen aus.

Durch Otto und Cheetah kann ich sagen, dass sie stets meine besten Freunde waren. Klar, sie hatten ja auch nie eine andere Meinung als ich. Das ist jedoch nicht der wahre Grund. Als kleines Mädchen haben sie mich täglich begleitet. Wir haben uns ein Bett geteilt, sie haben sich stillschweigend meinen Kummer angehört und sie haben mich gestärkt.

Kuscheltiere helfen Kindern groß zu werden und werden als Bezugsperson mit eigener Persönlichkeit betrachtet. Neben den Eltern sind sie die ersten Wegbegleiter und erlangen dadurch einen hohen Stellenwert. Sie sind immer vor Ort, haben immer Zeit und begleiten durch alle Momente des Großwerdens. Eben in guten so wie schlechten Zeiten.

Kuscheltiere und die Waschmaschine

Aus eigener Erfahrung kann und mag ich sagen, dass das Waschen des kuscheligen Freundes zu einer wirklichen Katastrophe werden kann. Egal wie schmuddelig das Kuscheltier ist, es darf auf keinen Fall in die Waschmaschine! Niemals! Und wenn es dort landet, fließen die Tränen nur so. Das hat einen guten Grund! Es liegt an dem Duft bzw. Geruch. Kuscheltiere nehmen Gerüche ihres Umfeldes an. Sobald sie lieb in den Arm genommen werden, strömt der Duft in die Nase und lässt die schönsten Erinnerungen wach werden. Ein Gefühl der Geborgenheit kommt auf. Mittlerweile sind meine beiden Kuscheltiere fast dreißig Jahre alt. Ihren Duft haben sie nie verloren. Glücklicherweise auch nie nach einem Waschgang. Das mag allerdings eher am Alter meiner beiden Freunde liegen.

Die Zuckerfee und ihr Schneemann

Den Schneemann hat die Zuckerfee zu ihrem ersten Geburtstag von ihrer Großtante geschenkt bekommen. An ihrem großen Tag war alles so aufregend und der Schneemann bekam absolut keine Aufmerksamkeit. Nach der Geburtstagsfete haben wir ihn beim Hund unter der Eckbank gefunden. Ohje!

So richtig Beachtung schenkte sie ihrem neuen Freund erst einige Zeit später. Seither ist er immer und überall dabei! Mir bereitet das oft große Sorgen. Er darf uns keinesfalls verloren gehen. Das wäre ein Drama! An manchen Tagen macht ihr Kuscheltier zwar eine Kuschelpause, dennoch darf er seinen festen Platz auf der Couch nicht verlassen. Ist er nicht auf den ersten Blick auszumachen, bedeutet es suchen! Im Verlustfall gewöhnen sich Kinder sicherlich nach wenigen Tagen an ein neues Kuscheltier. Bei uns wäre dem nicht so. Gemeinsam schmücken die Zuckerfee und der Schneemann unsere Wände. Es gibt kaum ein Bild vom Fotografen ohne ihren Schneemann.

Noch schnell etwas zur Sicherheit

Die besten Freunde unserer Kinder, sollten niemals eine Gefahr darstellen. Daher schaut bei Kuscheltieren vor dem Kauf einmal näher hin. Die Stofftiere sollten gut oder gar hochwertig verarbeitet sein, keine Schadstoffe und keine löslichen Teile enthalten. In Deutschland gibt es entsprechende Normen, die genau das Regeln. Als Laie kaum möglich einen Durchblick zu erhalten. Zumindest auf entsprechende Prüfsiegel können wir als Eltern achten. Die wichtigstens Siegel findet ihr hier bei Zusammengefasst bei der Verbraucherzentrale.

Passt gut auf eure kuscheligen Freunde auf. Hütet und beschützt sie!

Mamatragmich – Auf Händen und bis zum Ende der Welt ♥ ♥ ♥

P.S. Die Bilder sind in einem unserer Centerparcs-Urlaube entstanden. Den Urlaubsbericht findet ihr hier… “Unser Urlaub im Centerparcs Het Meerdal”

 

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