Tragen auf dem Weihnachtsmarkt

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Seit wenigen Tagen haben so ziemlich in allen Städten die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. Wie viele andere lieben auch wir das Schlendern über sämtliche Märkte. Und das tollste daran ist, ich darf meine Zuckerfee wieder im Tragetuch tragen! Warm eingekuschelt vor Mamas Brust gebunden macht das Schlendern und Gucken gleich viel mehr Spaß. Das Tragen bietet auf Märkten einfach so unglaublich viele Vorteile!

Überlaufende Weihnachtsmärkte in Großstädten

Ich muss gestehen, dass ich ungern Weihnachtsmärkte in Großstädten besuche. Für mein Empfinden sind sie einfach zu überlaufen, eine ordentliche Rücksichtnahme fehlt meistens gänzlich und der herrschende Alkoholspiegel wirkt sich auch nicht wirklich positiv auf das Klima aus.

In der Regel besuchen wir solch große Weihnachtsmärkte nur an Sonntagen oder bereits zur Mittagszeit. Sonntagsnachmittags können wir bei kommender Dunkelheit auch einen Blick auf den Lichterglanz werfen ohne überrannt zu werden. Meine Zuckerfee wird magisch von Lichtern und Lichtspielen angezogen. Stundelang können wir gemeinsam mit ihr über Märkte schlendern und uns leuchtende Dekorationen ansehen.

Das tolle ist, ich darf sie die ganze Zeit über im Tragetuch tragen. Seit die Zuckerfee laufen kann sind unsere Tragemomente sehr rar geworden. Ab und an mag sie sich auf meinem Rücken ausruhen oder dort ein kurzes Nickerchen einlegen. Das war es leider dann auch. Bis zu ihrem Laufalter haben wir hingegen täglich viele Stunden gemeinsam im Tragetuch verbracht. Unsere Tragetücher waren stets das Transportmittel unserer Wahl. Ich genieße daher jeden einzelnen Moment. Und der Weihnachtsmarktbesuch macht diesen Moment noch perfekter! Eine besinnliche Stimmung trifft auf die Liebe zu meiner Zuckerfee.

Wieso ich auf Weihnachtsmärkten keinen Kinderwagen nutze

Sobald wir über den Weihnachtsmarkt schlendern, schaue ich mir auch gerne andere Menschen an. Ich starre und beobachte zwar nicht, aber bemerke beiläufig wie sie sich fortbewegen, ob sie fröhlich gestimmt sind oder ob sie die wenigen Stunden ohne Stress genießen. Ich schätze, dass macht wohl jeder Mensch oder besser jede Frau!

Wir haben alle eine gute Sicht auf unser Umfeld

Mir fallen auch immer wieder unzählige Kinderwagen auf, die durch ein Gedränge an Menschen geschoben werden. Immer wieder stelle ich mir dann die Frage, was sehen diese Kinder eigentlich. Gerade wenn die Kinder in Fahrtrichtung sitzen, dürften sie doch nur ein Gewusel aus unzähligen Beinen und Einkaufstüten sehen. Die meisten Stände sind leider auch nicht barrierefrei, so dass selbst erwachsene Rollstuhlfahrer kaum etwas sehen können. Kinder sehen da doch noch viel weniger.

Meine Zuckerfee kann vom Tragetuch aus ebenso ihr Umfeld bestaunen wie ich. Wir bleiben vor Verkaufsständen stehen und können gemeinsam kreative Werke, nette Geschenkideen und tolle Dekorationen bestaunen. Oft wurde ich schon gefragt, ob sie nicht vorwärts blicken möchte, denn sie schaut beim Laufen nur mich an. Das ist natürlich grundsätzlich korrekt. Jedoch weiß ich, dass sie mit einem rund um Blick überfordert wäre. Wenn wir über einen gut besuchten Markt schlendern, braucht sie einfach meinen regelmäßigen Blickkontakt. Das ist für meine Maus sehr wichtig und gibt ihr die notwendige Sicherheit. Ebenso benötigt sie meine Nähe. Das merke ich nicht nur an ihrem Kuscheln und ihren Blicken, sondern auch daran, dass sie bereits gerne im Parkhaus ins Tragetuch eingebunden wird.

Wir brauchen nicht nur Besinnlichkeit, sondern auch kuschelige Nestwärme

In unseren vier Wänden, bei längeren Spaziergängen oder auf dem Spielplatz leidet die Zuckerfee meistens an Hitze. Ich kleide sie meiner Meinung nach immer passend zu jeder Jahreszeit und bislang hat sie noch nie gefroren. Sitzt sie jedoch in einem Kinderwagen ist ihr im Winter oft trotz Decke ein wenig kalt. Beschwert hat sie sich bislang noch nicht, aber ich spüre es an ihren kalten Gliedmaßen. Daher beschränken wir unsere Kinderwagenfahrten im Winter auf kürzere Strecken.

Ich habe zudem in meinem bisherigen Leben einige Rollstuhlfahrer kennengelernt. Der überwiegende Teil nutzt im Winter dicke Decken. Zumindest die Beine sind so vor der Kälte geschützt. Erwachsene Menschen empfinden Wärme und Kälte zwar anders als Kinder, dennoch ist es für mich ein klares Zeichen meine Maus warm zu halten.

Aufgefallen ist mir, dass trotz eisiger Temperaturen viele Kinderwagen lediglich mit Fußsäcken ausgestattet sind. Mir persönlich reicht das nicht aus.

Auch aus diesem Grund nutze ich liebend gerne ein Tragetuch und ziehe uns eine wärmende Tragejacke über. Wir wärmen uns gegenseitig und werden zudem durch Tragetuch und Jacke vor Kälte geschützt. Es ist einfach schön kuschelig warm. Leider darf und kann ich die Jacke nicht mehr bis oben hin schließen. Das liegt nicht an unserem Körperumfang, sondern an meiner aktiven Zuckerfee. Sie will den Oberkörper außerhalb unserer Tragejacke haben. Deswegen hat sie seit langem auch immer ihre eigene an. Ich ziehe einfach einen dickeren Pulli drunter.

Platzmangel kennen wir nicht!

Ein ebenfalls für uns entscheidender Vorteil vom Tragetuch ist, dass wir keinen Platzmangel kennen.

Wir können uns überall durchmogeln und auch überall ohne Hilfe hingelangen. Wir sind auf keine Fahrstühle und auch nicht auf viel Stellfläche angewiesen. Gerade in Lokalen oder kleineren Geschäften ist kein Platz für einen Kinderwagen. Die Gänge sind einfach viel zu schmal. Spätestens dort müssten wir ein Lokal oder Geschäft meiden oder vom Wagen auf den Arm wechseln. Das wäre mir zu mühsam. Auch hätte ich Angst den Kinderwagen aus den Augen zu lassen. Zudem sind die meisten größeren Geschäfte mit vielen Rolltreppen und sehr wenigen Aufzügen ausgestattet. Auf den freien Aufzug zu warten, ist so gar nicht meins. Ich brauche Flexibilität.

Sobald es uns tatsächlich auf dem Weihnachtsmarkt zu frisch wird, bummeln wir gerne für einige Zeit durch diverse Geschäfte oder setzen uns in ein Café. Trotz unseres doppelten Körperumfangs hatten wir noch nie Schwierigkeiten oder waren vom Platzmangel betroffen. Wir passten bislang durch alle Gänge und auch schmalen Wege ohne irgendwo anzustoßen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Je nach Ort des Marktes fahren wir auch schon mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist einfach oft praktischer, wesentlich kostengünstiger und eben auch absolut stressfrei. Abgesehen von den ganzen Bus-, Bahn- und Zugausfällen. Gerade hier finde ich einen Kinderwagen sehr unpraktisch. Sind die Aufzüge an den Haltestellen defekt, heißt es schleppen. Und das ist wirklich kein Zuckerschlecken. Zudem finde ich die Abstellmöglichkeiten der Kinderwagen oft gruselig und spätestens dort, würde ich meine Zuckerfee aus dem Wagen nehmen. Ich hätte stets Sorge, dass der Kinderwagen umkippen könnte. Leider kann man sich zwar nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln anschnallen, dennoch geben wir unser Bestes zur sicheren Nutzung. Durch das Tragetuch ist die Zuckerfee zumindest an mir festgebunden. Auch fahren wir stets entgegen der Fahrtrichtung, so dass sich die Kräfte bei einer Vollbremsung nicht so stark auf die Wirbelsäule auswirken würden.

Vorteile des Kinderwagens

Klar, Kinderwagen haben auch ihre ganz eigenen Vorteile. Taschen können praktisch unter der Sitzfläche, neben der Sitzfläche oder eben am Griff verstaut werden. Ebenso wird das Kind geschoben, wodurch beim Bummeln kein weiteres Gewicht anfällt. All das habe ich beim Tragen natürlich nicht. Tüten und Taschen müssen von Hand getragen werden und meine Zuckerfee hat natürlich auch ihr Gewicht. Zudem kommt noch ein dicker schwangerschaftsbedingter Bauch hinzu. Dennoch würde ich auf dem Weihnachtsmarkt keinen Kinderwagen nutzen. Allerdings gehen wir in der Regel alle gemeinsam auf den Markt. Sprich mein Mann muss Tüten und Taschen schleppen. Hört sich vielleicht typisch und gemein an, aber hey ich schleppe unsere Maus!

Kleinere und größere Gefahren

Viele Eltern rasen auch einfach mit dem Wagen los und benutzen ihn quasi als Waffe. „Platz da! Wir kommen!“ Niemand mag ja gerne einen Kinderwagen in den Hacken haben oder vorwärts drüber stolpern. Für mich ist das schon arg gefährlich. Die Hände der meisten Menschen sind genau auf Kopfhöhe von sitzenden Kindern. Ich persönlich denke da an heiße Zigaretten, heiße Getränke oder spitze Gegenstände. Sicherlich ist meine Zuckerfee auch nicht hundertprozentig im Tragetuch vor diesen Gefahren geschützt. Zumindest ist jedoch der größte Teil ihres Körpers außer Reichweite.

Tragen ist Liebe und Leidenschaft

Für mich ist und war das Tragen von Anfang an wahre Liebe und auch Leidenschaft. Bei jedem Tragemoment waren ich und meine Zuckerfee uns einfach so unglaublich nah. Wir spürten beide die Wärme und Geborgenheit und tun es heute noch! Ich habe die Zuckerfee die gesamte Schwangerschaft unter meinem Herzen getragen. Wir haben anschließend nur die Plätze geändert. Nun trage ich sie vor meinem Herzen, vor meiner Brust. Und während ich diese Zeilen tippe wird mir wieder einmal bewusst, dass ich sie für immer tragen werde! Und zwar wirklich auf Händen und bis zum Ende der Welt! Denn sie ist meine große Liebe und mein kostbarstes Geschenk!

 

P.S. Unsere Tragejacken haben wir überwiegend bei Bonprix ausgesucht und gekauft. Dort gibt es eine gute und ordentliche Auswahl. Allerdings sollte man hier schnell sein, da vieles sonst innerhalb kürzester Zeit ausverkauft ist. Das liegt daran, dass Tragejacken noch wirkliche Mangelware sind. Der Trend zum Tragen allerdings täglich steigt.

 

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